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Social Media Guidelines zum Mitnehmen

13.9.2011

Social Media Guidelines

Soziale Netzwerke sind weit verbreitet und werden von der Mehrheit der User täglich genutzt. Egal ob Ihr Unternehmen als Firma diese neuen Medien nutzt oder nicht, ein Grossteil Ihrer Belegschaft ist privat aktiv auf Facebook & Co. Wahrscheinlich auch während der Arbeitszeit.

Natürlich gibt es technische Hilfsmittel, um bewusst Plattformen zu sperren und so den Mitarbeitern den Zugang zu den Social Networks zu verhindern. Aber mit den heutigen Smartphones und anderen mobilen Endgeräten ist es den Angestellten auch bei ausgeklügelten Sperren jederzeit möglich auf ihre Profile zuzugreifen und Zeit in diesen Netzwerken zu verbringen.

Der etwas konstruktivere Weg ist, dass man die Netzwerke nicht sperrt und auch nicht a priori verhindert, dass die Mitarbeiter sie nutzen, dass man die Mitarbeiter aber über das Thema Social Media aufklärt und auf Gefahren und Risiken hinweist. Nicht jede Person ist sich über die Konsequenzen bewusst und freut sich wenn Sie das Problem aktiv angehen. Eine sogenannte Social Media Guideline kann Klarheit schaffen was erlaubt ist und im positiven Fall sogar dazu ermutigen, Social Media im Sinne der Firma zu nutzen.

Wir haben im folgenden die 10 wichtigsten Verhaltensregeln aufgelistet, die in eine positiv formulierte Social Media Guideline gehören. Quasi zum Ausdrucken und Mitnehmen. Über Quellenangaben freuen wir uns natürlich:

 

  1. Während der Arbeitszeit muss die Arbeit erledigt werden.
    Die Unternehmensleitung gibt vor, wie und ob Sie Social Networks für berufliche oder auch private Zwecke während der Arbeitszeit nützen dürfen. Sicher ist aber: Die Arbeit hat während der Arbeitszeit Vorrang!
  2. Geben Sie sich zu erkennen.
    Verstecken Sie sich nicht hinter einem Pseudonym und geben Sie sich mit Ihrem richten Namen und Ihrer Funktion im Unternehmen zu erkennen.
  3. Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Handlungen.
    Wie und wo auch immer Sie sich äussern, seien Sie sich bewusst, dass diese Inhalte für lange Zeit und für ein grosses Publikum auffindbar sind. Mit unpassenden Aussagen schaden Sie nicht nur Ihrem Ruf, sondern auch Ihrem Arbeitgeber.
  4. Geltendes Recht gilt auch im Internet.
    Auch bei Veröffentlichungen im Internet gelten Datenschutzbestimmungen, Urheber-, Persönlichkeits- und Markenrechte.
  5. Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse bleiben intern.
    Jedes Unternehmen hat vertrauliche Informationen, welche nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind. Diese dürfen nicht an Dritte kommuniziert werden. Unstimmigkeiten im Unternehmen oder Probleme mit Partner und Kunden sollten zuerst intern bearbeitet und nicht veröffentlicht werden.
  6. Gehen Sie respektvoll mit anderen Menschen im Internet um.
    Seien Sie immer höflich und respektieren Sie die Meinungsfreiheit. Wenn Sie provoziert werden und nicht wissen, wie Sie darauf reagieren sollen, kontaktieren Sie einen erfahreneren Mitarbeiter oder Ihre Kommunikationsabteilung.
  7. Leben Sie eine offene Fehlerkultur.
    Fehler sind menschlich und passieren. Wann immer möglich, sollten diese vermieden werden. Wenn Ihnen ein Fehler oder Irrtum unterlaufen ist, dann wird das nicht vertuscht oder gelöscht, sondern richtig gestellt.
  8. Veröffentlichen Sie Inhalt mit Mehrwert.
    Nur interessante Inhalte werden wahrgenommen und im besten Fall weiter verbreitet. Geben Sie auch die Quellen an, woher Sie Ihre Informationen haben.
  9. Hören Sie zu und zeigen Sie Engagement.
    Wenn Sie sich dazu entschliessen, in den sozialen Netzwerken aktiv zu sein, dann tun Sie das nachhaltig. Reagieren Sie zeitnah auf Kommentare, Fragen und Kritik.
  10. Halten Sie die Augen und Ohren offen
    Achten Sie auf negative oder positive Beiträge über das Unternehmen und melden Sie diese der Kommunikationsabteilung.

 

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