MySignTALK mit dem Psychologen Franz Eidenbenz zum Thema Onlinesucht

1.10.2012

70’000 Internetsüchtige soll es gemäss einer Studie der Schweizerischen Drogen-Fachstelle SFA in der Schweiz geben. Die am stärksten gefährdete Gruppe sind Jugendliche. Wann spricht man von einer Onlinesucht und wie zeigt sich diese?

Im MySignTALK beantwortet diese und weitere Fragen der Psychologe Franz Eidenbenz, Leiter Behandlung des Zentrums für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte am Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte, RADIX.

Franz Eidenbenz ist spezialisiert auf die Neue Medien und beobachtet die Veränderung in der Mediennutzung schon seit Jahren. Neben all den Gefahren der exzessiven Internetnutzung und dem typischen Suchtverhalten, das damit einhergehen kann, hebt er im Interview aber auch die positiven Entwicklungen der Neuen Medien hervor:

Eigentlich sind die Neuen Medien eine tolle Sache. Zum ersten Mal in der Geschichte der Mediennutzung sind Jugendliche nicht die „Kleinen, die noch nicht wissen, wie es funktioniert“, sondern Experten und Mitgestalter. Das heisst man muss sie ernst nehmen und es muss ein Dialog auf Augenhöhe zwischen den Generationen stattfinden.

Im heutigen Medienzeitalter ist es eine Kernkompetenz zu wissen, welcher Kanal zu welchem Zeitpunkt der richtige ist. Es ist eine faszinierte Welt und Kommunikation war noch nie so günstig und einfach.

Wo liegen die Gefahren, aber auch die Chancen, der heutigen Mediennutzung insbesondere für Jugendliche? Ein schönes Interview, das nicht einfach nur die negativen Seiten und das Suchtpotential thematisiert und darauf herumreitet, sondern die überwiegenden positiven Effekte der Neuen Medien hervorhebt.

MySignTALK mit dem Psychologen Franz Eidenbenz zum Thema Onlinesucht

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