Employer Branding – oder wie man zum attraktiven Arbeitgeber für die besten Talente auf dem Markt wird

18.12.2012

Employer Branding – oder wie man zum attraktiven Arbeitgeber für die besten Talente auf dem Markt wird

Die meisten Unternehmen, die zur Erreichung von Top-Qualität auf talentierte Mitarbeitende setzten, befinden sich heute in einer ähnlichen Situation: Sie stecken enorme Energien in die Rekrutierung, investieren Zeit und Ressourcen in die interne Ausbildung und haben meist trotz diesen Anstrengungen unbesetzte Stellen. Das kostet nicht nur viel Geld, es behindert teilweise sogar die Entwicklung und das Wachstum des Unternehmens.

Die Frage ist: Wie entscheiden sich junge Talente, die ihre Stelle aussuchen können, für das eine oder andere Unternehmen? Sicher sind Salär, interessante Tätigkeit und Entwicklungsmöglichkeiten ganz zentrale Aspekte. Doch ganz wichtig für diese Stellensuchenden sind auch Image und Reputation eines Unternehmens sowie die Wertschätzung, die es den Mitarbeitenden entgegenbringt. Sie beurteilen ihren zukünftigen Arbeitgeber also auch anhand von weichen Faktoren. Darum kommt heute dem sogenannten Employer Branding immer grössere Bedeutung zu. Ein Image als attraktiver Arbeitgeber, bei dem man gerne arbeiten würde, kann somit wortwörtlich Gold wert sein, denn es spart direkt bei der Personalsuche.

Doch was heisst es, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren? Die Grundvoraussetzung ist sicher einmal, überhaupt ein guter Arbeitgeber zu sein – in allen Aspekten, die dazugehören. Werden diese Voraussetzung erfüllt, so darf und soll das Unternehmen auch selbstbewusst darüber kommunizieren (Und nur dann!).

Dafür ist nicht unbedingt die eigene Firmen-Website die richtige Kommunikationsplattform. Diese dient in erster Linie der Präsentation der Dienstleistungen, Stärken und Erfahrungen sowie der Unternehmenskultur.

Hier sind Soziale Netzwerke viel besser geeignet. Auf Plattformen wie Facebook und Youtube lassen sich das Leben im Unternehmen, die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden und die Werte eines Unternehmens viel authentischer zeigen. Einerseits ist dies für Aussenstehende viel spannender als die Auflistung der Stärken, andererseits eröffnet es viele Möglichkeiten des Dialogs und der Weiterverbreitung. Und genau hier wird es spannend. Gelingt einem Unternehmen, dass spannend aufbereitete Inhalte, beispielsweise ein Video des letzten Firmenausfluges, oder eine Fotogalerie des gemeinsamen Chlausenhocks, weiterverbreitet werden, dann erreicht das Unternehmen eine viel grössere Aufmerksamkeit und Reichweite, als mit einer klassischen Unternehmens-Website. Plötzlich sprechen auch „Fremde“, die keine direkte Verbindung zu diesem haben, über das Unternehmen. Unter ihnen können auch potentielle zukünftige Mitarbeitende sein. Entscheidend bei dieser Art der Kommunikation ist Authentizität und die Relevanz des verbreiteten Inhalts. Dieser muss glaubwürdig und spannend für die Zielgruppe sein. Alles andere kann zum Bumerang werden.

Den Mitarbeitenden selbst kommt im Employer Branding ebenfalls eine entscheidende Rolle zu. Sie sind glaubwürdige Multiplikatoren. Darum ist es auch wichtig, dass man die Nutzung der Social Media Kanäle durch die Mitarbeitenden nicht verhindert, sondern im Gegenteil unterstützt – selbstverständlich mit den entsprechenden Guidelines.

Fazit: Das eigene Unternehmen interessant und attraktiv präsentieren, um es für bestehende wie auch künftige Mitarbeitende interessant zu machen, ist ein Schlüsselfaktor im Digital Branding. Nur so kann ein Unternehmen auf sich aufmerksam machen und hat zwei Schritte Vorsprung im War for Talents…

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